Bundeshaushalt 2025: Regierungsentwurf und Finanzplanung mit Buchungstricks und Finanzierungslücken bei der Bundeswehr

Josef Rief (CDU): „Auch die Bauern müssen weiter Sonderopfer bringen – Ländlicher Raum wieder der Verlierer“
Am Mittwoch wurde der Kabinettsentwurf für den Haushaltsplan 2025 und der Finanzplan bis 2028 im Bundeskabinett beschlossen. Der Haushaltsausschuss des Bundestages ist zu einer Sondersitzung zusammengekommen. Der Biberacher CDU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitiker seiner Fraktion, Josef Rief, erklärte dazu:
„Man muss sich ja geradezu freuen, dass es der Ampel, wenn auch mit Verzögerung, doch noch gelungen ist, einen Haushaltsentwurf für das kommende Jahr zusammenzubringen. Ich bin aber schon gespannt, ob die Ampelfraktionen diesen Haushalt im Herbst auch mittragen. Das wird wieder eine Zerreißprobe für diese Koalition. Streit, statt gutem Regieren, wird wieder das Land beschäftigen und für Verunsicherung bei Wirtschaft und Bevölkerung sorgen. Der Haushaltsentwurf fällt vor allem dadurch auf, dass viele Posten für die Vorzeigeprojekte der Ampel sparen müssen. Bei der Verteidigung wird entgegen allen Forderungen auch vom Fachminister nicht ausreichend erhöht. Bis 2028 klafft im Finanzplan eine Lücke von 65 Mrd. Euro, die vor allem bei der Bundeswehr fehlen. Durch einen Buchungstrick werden Zinslasten auf die kommenden Jahre verschoben und so viele Milliarden Belastung im Haushalt nicht wie bisher sichtbar. Die Neuverschuldung soll auch im kommenden Jahr fast 44 Milliarden Euro betragen. Warum dann von zwei Ampelpartnern immer wieder zusätzlich die Lockerung der Schuldenbremse gefordert wird, ist daher nicht nachvollziehbar und zeigt anschaulich ihr Verständnis vom Umgang mit anvertrautem Geld. Über einen weiteren Trick sollen weitere Schulden in Form von Darlehen an die Bahn und die Autobahn GmbH in Höhe von 15-20 Milliarden Euro verschleiert werden. Es bleibt ein Rätsel, wie der Bundesfinanzminister die Einsparungsauflagen für die Ministerien in Höhe von 17 Milliarden Euro decken will. Noch nie war die so genannte Globale Minderausgabe im Gesamthaushalt so hoch. Bleibt das Problem ungelöst, drohen wieder Haushaltsstopps in Förderprogrammen wie schon Ende 2023. Das ist unverantwortlich!
Ein Sonderopfer müssen auch wieder die Landwirte bringen. Die Proteste wurden nicht gehört. Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir geht zum wiederholten Male mit einem kräftigen Minus aus den Verhandlungen. Mehr lesen

Priesterweihe von Alexander Kramer

Mit ein wenig Stolz habe ich am Wochenende an der Priesterweihe von Alexander Kramer aus meiner Heimatgemeinde teilgenommen. Die Priesterweihe wurde in der Basilika in Ulm-Wiblingen durch Weihbischof Thomas Maria Renz vorgenommen. Unter den Gästen neben der Familie und Feuerwehrkameraden auch der CDU-Landesvorsitzende Manuel Hagel. Seine Primiz feiert Alexander Kramer am 14. Juli in Kirchberg.

Der Zoll muss auch in der Region handlungsfähig bleiben können

Aufgrund der aktuellen Haushaltslage hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) verfügt, dass alle Ministerien Einsparungen treffen müssen. Er selbst möchte mit gutem Beispiel voran gehen und trifft auch in den Behörden, die seinem Ministerium unterstellt sind, umfangreiche Sparmaßnahmen. So auch beispielweise beim Zoll. Dies hat logischerweise auch Auswirkungen auf die regionalen Zollämter, wie beispielsweise das Zollamt in Biberach. Um sich hier einen fundierten Überblick zu verschaffen, hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Josef Rief mit verschiedenen Akteuren der Zollverwaltung zum Informationsgespräch direkt in Biberach getroffen. Hieran nahmen teil Herr Dirk Bremer, Präsident der Direktion I der Generalzolldirektion in Bonn; Frau Bertine Geyer, Leiterin des Hauptzollamts Ulm; Herr Volker Loch, Stabsstelle Controlling beim Hauptzollamt Ulm und Herr Thomas Maurer, Leiter des Zollamts Biberach.
Vor dem Hintergrund der Auswirkungen der aktuellen Haushaltskrise der Ampel, welche den Sparkurs aufzwängen und dem Auslaufen des Mietvertrages für das Zollamt Biberach im Jahr 2026 ist nun die Überlegung des Hauptzollamtes Ulm, ob es sinnvoll sein könnte, die beiden Zollämter Biberach und Donautal zusammen zu legen. „Mir ist es wichtig, dass potentielle Mehr lesen