Forderung eines "Runden Tisches" zur Schulmilch
CDU-Bundestagskandidat Josef Rief betonte, dass es in einigen Gemeinden des Landkreises Biberach immer noch kein schnelles Internet gibt. In Berlin spricht man schon von 50 MB, während hier immer noch zum Teil mit 364kbs gesurft werden muss. Ein klarer Standortnachteil, den ein zukunftsorientierter Landkreis so nicht weiter hinnehmen kann. Deshalb fordert Josef Rief Unterstützung des Ministeriums bei der politischen Durchsetzung dieser Angelegenheit. Gurr-Hirsch verwies auf die Konkurrenzsituation auf dem baden-württembergischen Markt. Die Telekom mit den Netzagenturen und KabelBW sind derzeit nicht zu Investitionen bereit, welche nach Erhebung in Baden-Württemberg eine Summe von 1 Mrd. Euro ausmachen würde. Es gibt bereits schon einige Pilotprojekte wie z.B. in Sasbachwalden, wo das Kabel im Abwasserkanal geführt wird oder auch schon kombinierte Lösungen mit Funk und Glasfaserkabel. Gurr-Hirsch bat um Verständnis, da es hier nicht an der Administration hängt, sondern an den Anbietern. In der angeregt geführten Diskussion kamen auch die Themen Direktzahlungen an Bauern, Agrardieselbesteuerung und der "Analogkäse" sowie die Schulmilch auf den Tisch. Die Landespolitikerin steht klar hinter zwei Forderungen der Anwesenden. Der Analogkäse muss genau deklariert und die Schulmilch wieder an den Schulen eingeführt werden. "Milch ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitamine, Eiweiß und Spurenelemente. Die Milch leiste damit einen unverzichtbaren Anteil an der ausgewogenen Ernährung und dies gilt es dem Verbraucher klar zu machen. Der jährliche Rückgang um 5% am Verbrauch der Milchprodukte macht auch mir Sorgen". Der Fitmacher Milch soll u.a. durch Schülerfirmen oder aufgestellten Milchautomaten wieder Salonfähig gemacht werden. Milch sei ein natürliches Dopingmittel das gefördert werden müsse, so die Staatssekretärin.

