Staatssekretär Wicker: Bildungspolitik ist das A und O Besuch in Bad Schussenried
Bad Schussenried. Der Chef der Stuttgarter Staatskanzlei, Hubert Wicker, war am Mittwochabend zu Gast bei einer CDU-Veranstaltung in Bad Schussenried. CDU-Vorsitzender Franz Frick begrüßte in der Stadthalle den Staatssekretär aus Stuttgart und den heimischen CDU-Bundestagskandidaten Josef Rief. "Wir haben die Kraft, dass wir gestärkt aus der Krise hervorgehen", so die Hauptaussage von Josef Riefs Eingangsworten. Er bat die Anwesenden, noch einmal für die CDU im Freundes- und Bekanntenkreis zu werben und vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.
"Ich freue mich, heute Abend wieder einmal in Bad Schussenried sein zu dürfen", erinnerte Wicker mit seinen ersten Worten an die Zeit, als er Regierungspräsident war und maßgeblich an Infrastrukturprojekten für die Region mitgewirkt hat. In seiner halbstündigen Rede streifte er nahezu alle großen politischen Themen der Zeit. Ein besonderes Augenmerk legte er dabei auf die Arbeits- und Wirtschaftspolitik sowie die Bildungspolitik im Land. "Die Bildungspolitik ist das A und O für eine sichere Zukunft", sagte Hubert Wicker. Genau aus dieser Erkenntnis heraus habe das Land Baden-Württemberg eine Bildungsoffensive eingeleitet, bei der bis 2013 530 Millionen €uro eingesetzt werden, um die Bildungsbedingungen zu verbessern. "Bisher werden die Schulklassen teilweise bei 33 Schülern in zwei Klassen geteilt. Zukünftig werden bereits bei 28 Kindern zwei Parallelklassen eingerichtet", erläuterte Staatssekretär Wicker. Damit werde mehr individuelle Förderung und Betreuung ermöglicht. "Jedes Kind bekommt mehr Zeit", so Wicker.
Baden-Württemberg sei auch beim Thema Generationengerechtigkeit führend in Deutschland. Trotz Wirtschaftskrise werde es der Landesregierung zum zweiten Mal in Folge gelingen, einen Haushalt umzusetzen, der ohne jede Neuverschuldung auskomme. "Das ist ein riesiger Erfolg und zeigt, dass wir unseren Kindern und Enkeln ein gut bestelltes Haus übergeben wollen", betonte Wicker unter dem Beifall der Anwesenden.
Nach einer kurzen Diskussion mit den Anwesenden über konkrete Infrastrukturprojekte und die Lösung der Wirtschaftskrise, dankte Josef Rief seinem Parteifreund aus der Landesregierung für seine Unterstützung im Wahlkampf.

