Rief beschließt „Wir haben die Kraft“ mit Gespräch mit Wirtschaftsminister zu Guttenberg
Im Vordergrund habe gestanden, dass die aktuelle Finanz- und Wirtschaftkrise nur mit vereinten Kräften gemeistert werden könne. Weiterhin setze die CDU auf die Soziale Marktwirtschaft als soliden Ordnungsrahmen für Wettbewerb und Unternehmertum.
Wichtig sei ihm vor allem die geplante Steuerentlastung für Leistungsträger. „Ziel ist es, dass die Menschen langfristig mehr Netto vom Brutto behalten können“, betonte Rief. Fleiß müsse sich in klingender Münze auszahlen, alles andere könne er mit seiner Auffassung von Gerechtigkeit nicht in Einklang bringen. Außerdem könne nur mit mehr Wachstum die hohe Staatsverschuldung bekämpft werden. „Wenn wir den Menschen durch Steuern immer mehr wegnehmen, gibt es kein Wachstum, sondern Staatswirtschaft“, formulierte der CDU-Politiker klar und deutlich.
Für die Region Oberschwaben sei von Bedeutung, dass das Wahlprogramm der CDU auch klare Aussagen zur Stärkung der Landwirtschaft enthalte. Die mittelständisch geprägte Land- und Ernährungswirtschaft sei die wichtigste Säule vieler Regionen Deutschlands und gehöre zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen. Dazu Rief: „Nicht nur Arcandor hält Arbeitsplätze vor, sondern auch jeder Landwirt. Das müssen wir der Öffentlichkeit immer wieder ins Bewusstsein rufen.“
Am Rande des Kongresses traf Josef Rief Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Trotz voller Terminkalender auf beiden Seiten blieb genügend Zeit für einen kurzen persönlichen Austausch. Rief nutzte die Gelegenheit, den Bundesminister zu ermuntern, seinen klaren wirtschaftspolitischen Kurs fortzusetzen und lud ihn nach Biberach ein. Dann sind Gespräche gemeinsam mit dem heimischen Mittelstand geplant.

