Rief: Bundespolitik in den Kreis holen
Kreis-CDU lädt Bürger zum Mitmachen ein


Einen „Arbeitskreis Bundespolitik“ wird der CDU-Kreisverband Biberach einrichten, schlug Kreisvorsitzender Josef Rief auf der letzten Sitzung des Kreisvorstandes vor. „Zwar entscheiden wir hier vor Ort nicht selbst über die „großen“ Themen“, ist sich CDU-Bundestagskandidat Josef Rief im Klaren, „doch das heißt ja nicht, dass wir nicht mitreden dürfen und wollen.“ Die Beschlüsse in Berlin kämen auch im Kreis Biberach zum Tragen und man würde hier von vielen Dingen profitieren, wenn die CDU die Mehrheit erhalte. Wenn nicht würden sich auch Steuererhöhungen bei jedem im Kreis bemerkbar machen.

Rief, der für den Bundestag kandidiert, teilt mit, dass am 7. Juli von 19.00 - 20.00 im Gasthaus ADLER in Äpfingen ein erstes Treffen stattfinden wird. „Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Biberach ein, sich in diese Runde einzubringen“, so Rief. Der Arbeitskreis solle ausdrücklich allen Interessierten offen stehen. „Die CDU ist eine Mitmach-Partei, in der die Kompetenz und das Wissen jedes Einzelnen gefragt ist“, machte Josef Rief den Grund für die Arbeitskreisgründung deutlich.

Themenschwerpunkte sehe er in der Wirtschafts-, Umwelt- und Verkehrspolitik. Auch Verbraucherschutz und die Kleinkinderbetreuung seien politische Arbeitsfelder, die den Alltag der Menschen täglich berührten und die auf Bundesebene eine starke Prägung erhielten. „Es ist uns wichtig, uns mit denen, die von den Entscheidungen im Bund betroffen sind, auszutauschen. Welche praktischen Probleme ergeben sich? Wo und wie muss nachgebessert werden?“

Gerade die derzeit laufende Diskussion um Änderungen in der Hartz IV-Gesetzgebung zeige deutlich, dass die Politik oftmals grob an der Realität vorbei entscheide. „Dieses so weit als möglich zu verhindern ist der Sinn unseres neuen Arbeitskreises“, zeigt sich Josef Rief zuversichtlich, dass seine Initiative bei der Bevölkerung guten Anklang finden wird.