10.08.2009 Prof. Dr. Hans-Bernhard Wuermeling

Der Kreisverband der Christdemokraten für das Leben informierten mit Prof. Dr. Hans-Bernhard Wuermeling, Rechtsmediziner über das neue Gesetz zur Patientenverfügung. Der Referent riet von den gängigen Formularen, die im Umlauf sind ab. Man müsse auch kein Geld ausgeben, denn es reiche aus, jemanden schriftlich als Vertrauensperson zu benennen und am besten solle man diese Vertrauensperson auch als Betreuer bestimmen. Das jetzt verabschiedete Gesetz zur Patientenverfügung sei nicht notwendig gewesen. Viel sinnvoller wären weitere Anstrengungen zum Ausbau der Palliativmedizin und der Hospize.
Im Gespräch mit Prof. Wuermeling wies ich darauf hin, dass wir aufpassen müssen, um nicht Verhältnisse wie zum Beispiel in den Niederlanden oder in Belgien zu bekommen. In diesen Ländern hätten Menschen Angst, dass man aus finanziellen Gründen nicht das Notwendige für ihr Weiterleben tut.