Volles Besuchsprogramm für Josef Rief in Berkheim.


Schon ab 7.30 Uhr kam am Donnerstag der Bundestagskandidat zusammen mit der Vorsitzenden der Frauen-Union Gisela Eberle vor der Bäckerei Huber mit Jung und Alt ins Gespräch während er Brezeln verteilte. Ab 10 Uhr stand dann der Besuch des Klosters Bonlanden mit Besichtigung der Einrichtungen und vor allem auch des Krippenmuseums auf dem Programm. Die Oberin Schwester Veronika erläuterte den Besuchern, denen sich auch Alt-Bürgermeister und Kreisrat Eugen Ruß sowie der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Ziesel anschlossen, die vielfältigen Aktivitäten gerade im Bildungsbereich für die junge Generation.

Beim anschließenden Besuch der Illertalschule in Bonlanden erfuhren die Gäste von Bürgermeister Sailer, sowie Rektor Rauß und einigen Mitgliedern des Lehrerkollegiums von den Vorzügen der Einrichtung mit Ganztagesbetrieb. Man verfolge einen ganzheitlichen Ansatz mit dem Ziel, jede Schülerin und jeden Schüler zu einem Schulabschluss zu führen und den jungen Menschen den Übergang zum Ausbildungs- bzw. Berufsleben zu erleichtern. Nicht ohne Stolz führte Rektor Rauß an, dass alle diesjährigen Schulabgänger einen Abschluss erreicht und fast alle auch eine Lehrstelle erhalten haben und dass die innovativen Projekte der Illertalschule schon öfter in die Lehrpläne für die Förderschulen des Landes eingeflossen sind..

Im weiteren Verlauf des Programms wurde die Grossgärtnerei Klein vorgestellt. Ihr Hauptzweig ist die Pflanzenaufzucht mit Schwerpunkt Gemüse, hier Ackersalat. Als Ziel habe man sich eine Jahresproduktion von 150 Millionen Jungpflanzen gesetzt. Der Absatz ist regional wie international organisiert. Im Anschluss daran erklärte Gemeinderat Eberle in groben Umrissen das Nahwärmekonzept der Gemeinde Berkheim, das eng mit der Energieversorgung der Gärtnerei Klein kooperiert.

Beim Besuch der Firma Wild in Illerbachen wurden die Arbeitsschwerpunkte für die Zukunft erläutert. Die geplanten Innovationen, sowie die Arbeitsweise des gesamten Wild-Teams beeindruckten Josef Rief mit Respekt und Anerkennung, mehr noch in diesen wirtschaftlich schweren Zeiten. Auch der Slogan ‚Profis ohne Grenzen' passe zu diesem Unternehmen hervorragend. Bei der Firma Fakler standen Probleme des Speditionsgewerbes im Fokus. So haben die bürokratischen Anforderungen im letzten Jahr drastisch zugenommen. Die Landwirtschaft, Das zweite Standbein der Firma Fakler, eine moderne Biogasanlage, die aus der ehemaligen Landwirtschaft hervorging, veranlasste Josef Rief zu der Feststellung, dass die Landwirtschaft allgemein nach wie vor in erster Linie Lebensmittel erzeugen werde, aber auch die Energiegewinnung künftig ein wichtiger Betriebszweig im Strukturwandel sein werde. .

Danach wurde in Eichenberg die im Besitz der Gemeinde befindliche St. Martins-Kapelle besichtigt mit Erläuterung der Geschichte durch Herrn Dreier. Der Besuch des mittelständischen Sägewerksbetriebs Obermaier in Eichenberg rundete den Berkheim-Tag des Kandidaten ab. .

Bei der Abendveranstaltung im Gasthof Krone zeigte sich Josef Rief beeindruckt von den Einrichtungen und dem Engagement der Berkheimer Bürger und Gewerbetreibenden. Aus der Summe der vielen Gespräche war er überzeugt, dass Berkheim und seine Bürger die Wirtschaftskrise insgesamt gut überstehen werden. Aufmerksame Zuhörer fand auch das Wahlprogramm der CDU, das Josef Rief im Laufe des Abends den zahlreichen Besuchern vorstellte und mit ihnen diskutierte.