21.10.2011 Helene-Weber-Preis für Anja Reinalter
Jury des Bundesfamilienministeriums würdigt innovative Projekte und ehrenamtliches Engagement der Laupheimer Nachwuchspolitikerin
Berlin. Der heimische Bundestagsabgeordnete Josef Rief (CDU) hatte die Laupheimer Stadträtin und dreifache Mutter Anja Reinalter zur Auszeichnung vorgeschlagen. Nun erhielt er die erfreuliche Nachricht, dass sie in diesem Jahr zu den 15 Preisträgerinnen des Helene-Weber-Preises gehöre, der in zweijährigem Turnus vom Bundesfamilienministerium verliehen wird. "Frau Reinalter ist mir und meiner Familie seit vielen Jahren persönlich gut bekannt. Ihr gelingt es in vorbildlicher Art und Weise, Familie, Beruf und kommunalpolitische Arbeit zu vereinbaren", erläutert Rief die Beweggründe für seinen Vorschlag.
Die junge Kommunalpolitikerin sitzt seit 2009 als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Offenen Liste im Rat der Stadt Laupheim und wird von Bürgermeister Rainer Kapellen für ihre ergebnisorientierte Zusammenarbeit mit der Stadtspitze und ihre Art, sich zielführend und konstruktiv für die Belange der Bürger einzusetzen, außerordentlich geschätzt.
Als Diplompädagogin ist Frau Reinalter Lehrbeauftragte an der Hochschule Ravensburg/Weingarten sowie an der KSFH Benediktbeuern. Des Weiteren ist sie Bildungsreferentin der Katholischen Erwachsenenbildung keb Ravensburg und Biberach. Darüber hinaus führt Frau Reinalter die Geschäfte des Ifu-Instituts - Institut für familienfreundliche Unternehmensführung. Frau Reinalter promoviert an der Goethe Universität Frankfurt/Main.
Auch Annika Halder, Vorstandsmitglied des Vereins der Partnerinnen der Laupheimer Unternehmer "LUK Frauen helfen", hatte sich ausdrücklich für eine Nominierung der Pädagogin eingesetzt. Frau Reinalter zeichne sich gleichermaßen durch Kompetenz und Energie wie auch durch einen äußerst sympathischen, offenen und fröhlichen Charakter aus.
Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder unterstrich in ihrem Schreiben an Josef Rief, dass mit der Verleihung des Preises der Einsatz und die Arbeit Anja Reinalters, ganz in der Tradition von Helene Weber, einer der vier "Mütter des Grundgesetzes" für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden solle. "Uns gemeinsam ist es wichtig", so die Ministerin, "Frau Reinalter auf ihrem Weg zu bestärken und sie zu ermutigen, ihr Engagement fortzusetzen."
Die offizielle Preisverleihung wird am 7. Dezember in festlichem Rahmen in Berlin stattfinden.

