16.09.2011 Genießerland Baden-Württemberg bereichert Berlin - Arbeitskreis Ländlicher Raum der CDU-Landtagsfraktion zu Besuch bei Josef Rief MdB in der Bundeshauptstadt
Berlin. In den "Schwarzwaldstuben" in Berlin-Mitte trafen sich am 15. September die Mitglieder des Arbeitskreises Ländlicher Raum der CDU-Fraktion Baden-Württemberg mit dem Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Biberach Josef Rief.
"Wie beliebt Berlin als Stadt ist, zeigt sich daran, dass allein im vergangenen Jahr 7291 Bürger aus Baden-Württemberg ihren Wohnsitz hierher verlegt haben", stellte Josef Rief, Mitglied des Agrarausschusses der Bundestages, fest. "Und bei allen Unterschieden zwischen Hauptstadtbewohnern und ländlich orientierten Schwaben sind die heimischen Genüsse wie Maultaschen, Fleischküchle und der typisch schwäbischen Kartoffelsalat oder die hausgemachten Spätzle längst etablierter Bestandteil der Berliner Gastronomie-Szene."
Hinter den ganz handfesten Spezialitäten als kulinarischen Botschaftern für die regionalen Top-Produkte aus dem Südwesten Deutschlands aber stehe aber auch eine erfolgreiche und nachhaltige Agrarpolitik und ein konsequentes Agrarmarketing, hob Paul Locherer MdL, Vorsitzender der Arbeitskreises, heraus.
So bestand dann auch Einigkeit darüber, dass der Ländliche Raum nicht abgehängt werden dürfe, dazu seien gleiche Lebensbedingungen mit all ihren infrastrukturellen Bezügen wie unter anderem medizinischer Versorgung und schulischer Bildung für Stadt- und Landbewohner unverzichtbar.
Auch das Vorantreiben regenerativer Energien und der Umwelt- und Naturschutz dürfe nicht einseitig zu Lasten der Bauern gehen. "Es kann doch einfach nicht sein, dass als Ausgleichsflächen für Stromtrassen und Windräder wertvolles Ackerland als Ausgleichsfläche herhalten muss. Darüberhinaus stellt das geplante Umbruchverbot der Grün-Roten Baden-Württembergischen Landesregierung zusätzlich einen Eingriff in das Eigentum der Landwirte dar", positionierten sich Paul Locherer und Josef Rief gemeinsam mit den Mitgliedern des Arbeitskreises.
Die Landwirtschaftliche Sozialversicherung war ein weiterer Schwerpunkt des angeregten Gedankenaustausches. Bei der jetzt anstehenden Reform dürften die süddeutschen Beitragszahler nicht wesentlich schlechter gestellt werden. "Die speziellen Interessen der Baden-Württembergischen Landwirte müssen auf jeden Fall Berücksichtigung finden", stellt sich Rief hinter die ländliche Bevölkerung. " Ihre Arbeit ist die Basis dafür, dass der ländliche Raum mit all seinen individuellen Strukturen auch in Zukunft das starke und leistungsfähige Rückgrat der Baden-Württembergischen Wirtschaft sein kann."
Auf dem Foto (v.l.n.r): Karl Traub MdL, Knut Tropf, Christine Richter, Paul Locherer MdL, Josef Rief MdB, Karl Rombach MdL, Arnulf Freiherr von Eyb MdL, Wolfgang Reuther MdL,

