26.08.2011 Josef Rief MdB spricht mit dem Bundesminister der Verteidigung Thomas de Maizière - Standorte Laupheim und Ummendorf als Topthema


Berlin. Kein Stillstand in der Sommerpause. Ganz im Gegenteil, der heimische Bundestagsabgeordnete Josef Rief nutzte die Zeit zu einem informativen Gespräch mit dem Bundesminister der Verteidigung de Maizière in Berlin.

"Hauptpunkte waren für mich natürlich die Auswirkungen der Bundeswehr-Neuausrichtung auf den Landkreis Biberach", so der Bundestagsabgeordnete. " Die Beibehaltung des Heeresflieger-Standortes Laupheim steht bekanntlich ebenso zur Diskussion wie die des Systemzentrums Luftfahrzeugtechnik in Ummendorf."

Der Minister werde die einzelnen Sachverhalte in Zusammenhang bringen und auf dieser Grundlage die weitergehende Vorgehensweise festlegen. Mitte September solle eine Entscheidung darüber fallen, ob das Transporthubschrauberregiment 25 künftig dem Heer oder der Luftwaffe zugeordnet werde. Das sei die Basis für eine endgültige Festlegung des Stützpunktes, informierte sich Josef Rief bei de Maizière.

"Für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Bundeswehr steht für den Minister die Funktions- und Einsatzfähigkeit selbstverständlich an erster Stelle", unterstreicht Rief. "Er erwartet deshalb von jedem Standort Zusagen über die Sicherstellung der Infrastruktur, um eine längerfristige Nutzung gewährleisten zu können." Andererseits habe der Minister aber auch klar gestellt, dass an einem Standort nicht festgehalten werde, wenn die jeweilige Region dies nicht wolle. München z.B. habe angekündigt, auf alle Standorte zu verzichten. "Einigkeit und geschlossenes Vorgehen sind für Laupheim und Ummendorf daher in dieser Frage besonders wichtig", fasst Josef Rief zusammen.

Selbstverständlich müssten bei den Standorten aber auch die Investitionen der letzten Jahre und strukturelle Gesichtspunkte zur Beurteilung herangezogen werden, habe de Maizière unterstrichen und zugesichert, auch mit den Ländern in Kontakt zu treten, um Entscheidungen zu treffen, die für alle Beteiligten tragbar seien.

Foto: Josef Rief im Gespräch mit Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière