31.08.2010 Sommertour mit Peter Schneider und Josef Rief
Alle sind sich einig: Sollte nächstes Jahr unbedingt wiederholt werden!Rahmenbedingungen müssen stimmen!
Zum Abschluss der Sommertour mit den direkt gewählten Abgeordneten Peter Schneider und Josef Rief am Montag gab's zwar Dauerregen und kalte Temperaturen. Trotzdem waren auch auf der fünften und letzten Etappe rund um Biberach wieder rund 40 Teilnehmer dabei und der guten Laune tat das schlechte Wetter keinen Abbruch. Insgesamt radelten seit letzter Woche rund 200 Bürger und Bürgerinnen mit Peter Schneider und Josef Rief die fünf Etappen der Sommertour mit, die alle begeistert und sich unisono einig waren. Sollte nächstes Jahr unbedingt wiederholt werden!
Auf den insgesamt 150 Kilometer der Sommertour mit den beiden CDU-Abgeordneten erlebten die Teilnehmer hautnah die schöne Natur des Landkreises und viele kulturhistorische Kleinode wie die beeindruckenden Klöster Heiligkreuztal und Ochsenhausen, die sehenswerte Barockkirche in Seekirche oder die Villa Rot in Rot-Burgrieden. Mit im Focus der Sommertour stand die heimische Wirtschaft. Auf allen Etappen besichtigten die Teilnehmer Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe sowie mittelständischen Industrieunternehmen. Was dabei nicht wenige überraschte: Wie eng auch unsere heimische Wirtschaft, selbst kleinere mittelständische Firmen mit den Weltmärkten verbunden sind und wie stark die Abhängigkeit vom Export, von großen, weltweit agierenden Wirtschaftsunternehmen ist.
Für die Zukunft - so Peter Schneider - ist es deshalb wichtig, dass die Rahmenbedingungen wie Verkehrsanbindung und im Bildungsbereich bei uns in der Region stimmen: Schneider: "Der Airport Memmingen und Stuttgart 21 sind für unsere Region ebenso wichtig, wie der Ausbau der B 30 und B311." Auch das Thema Energieversorgung kam bei den Betriebsbesichtigungen zur Sprache. Biberach ist zwar der Landkreis mit der höchsten Biogasproduktion und die erneuerbaren Energien sind auf dem Vormarsch. Mittelfristig geht es aber nicht ohne fossile Energieträger und Atomkraft. Schneider: "Damit unsere Unternehmen Arbeitsplätze erhalten und schaffen kann, muss Energie jederzeit ausreichend verfügbar und bezahlbar sein.". Zwar spüren auch die Unternehmen im Kreis die Auswirkungen der demographischen Entwicklung, bislang finden sie ihre Nachwuchs- und Fachkräfte aber noch weitgehend in der Region finden. Schneider: "Eine umfassende Bildungsinfrastruktur mit allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, bis hin zur Hochschule gibt unseren Jugendlichen die besten Chancen für ihre eigen Zukunft und nützt unserer Wirtschaft."Fotos: B. Volkholz

